Silikone in Haarpflege

Silikone in Haarpflege

Sie sind die Geheimwaffe der Shampoo Hersteller, wenn es darum geht, widerspenstigem oder beanspruchtem Haar den Kampf anzusagen.

Sie sind Bestandteil der meisten Glättungsprodukte und verstecken sich oft in den Inhaltsstoffen mit diesen Endungen:

  • oxane
  • cone
  • conol
  • glycol (deutet nicht in jedem Fall auf eine Silikonverbindung hin)

Der Inhaltsstoff wirkt unter anderem filmbildend. Er legt sich wie ein Schutzmantel um jedes einzelne Haar, gleicht aufgeraute Schuppen aus und sorgt für schönen Glanz. Silikone sorgen also dafür, dass Ihre Haare kräftig und gesund aussehen, außerdem sind sie besser kämmbar.

Nach den ersten Anwendungen scheint das Haar gesünder. All das bewirkt die Silikon-Politur.

Diese Silikonschicht ist gleichzeitig der Grund, weshalb Silikone ein Problem fürs Haar darstellen: Was anfangs einen positiven Effekt hatte, wird mit fortschreitender Dauer der Anwendung zum Nachteil.

Zu viel angelagertes Silikon hindert wichtige Öle und Feuchtigkeit daran, in das Haar einzudringen. Diese werden aber benötigt, damit das Haar gesund bleibt. Nach und nach wird das Haar trocken und porös.

Ein zusätzlicher Nebeneffekt ist, dass das Haar durch die Silikonschicht beschwert wird. Sie ist unnötiges Gewicht. Das Ergebnis ist: Das ohnehin schon beanspruchte und trockene Haar hängt schlaff herunter.

Da es sich bei den Haaren tatsächlich um tote Hornsubstanz handelt, ist es wichtig, von außen Nähr- und Pflegestoffe zuzuführen, um lange schön und gepflegt auszusehen– das geht nur, wenn das Haar auch empfänglich dafür ist.

Die Lösung des Problems liegt darin, die Pflegeprodukte mit Silikon gegen Haarpflege ohne Silikon auszutauschen.

Silikonfreie Shampoos und Pflegemittel sind das Beste, was Sie für die Gesundheit von Haut und Haar tun können.

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